Geschichte

Viele werden sich fragen, wie man dazu kommt, Dudelsäcke zu bauen. Es begann mit historischer Folklore und fehlenden Musikinstrumenten. Meine erste Rauschpfeife baute ich 1989, die erste Drehleier 1993 und den ersten spielbaren Dudelsack 1995.

Für den Bau meiner Instrumente benutze ich keine existierenden Vorlagen oder Baupläne. Es war mir immer wichtig zu wissen, warum etwas so funktioniert und wie man es weiter verbessern kann. Ich habe über den Weg der Musikakustik für das Errechnen von Mensuren meine ersten Versuche gemacht, bis ich ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Praxis für den Bau neuer Instrumente fand. Mitunter schaffe ich heute die Entwicklung einer neuen Spielpfeife an einem halben Tag. Bis zu meinem jetzigen Können liegen aber einige Jahre, begleitet von Versuchen und dem autodidaktem Studium der Musikakustik. Sicherlich hätte ich es mir später leichter mit dem Kopieren von Instrumenten anderer Hersteller machen können, doch ist es nicht mein Weg, Nutznießer der Arbeit anderer zu sein.

Vorlagen im historischen Instrumentenbau lassen sich ohne grundlegendes Fachwissen nicht mit qualitativem Anspruch verwirklichen. Bei der Herstellung von Musikinstrumenten lege ich besonderen Wert auf:

  • Spielbarkeit,
  • sorgfältige Holzauswahl,
  • hochwertige Verarbeitung,
  • ausgewogene Intonation,
  • auf Zusammenarbeit mit Musikern für neue und bessere Instrumente,
  • faire Preise und guten Service.

    Ein Spezialgebiet meiner Arbeit ist der Bau von Rohrblättern. Gute Rohrblätter sind die Voraussetzung für gute Instrumente. Deswegen gebe ich diese Arbeit nicht ab, und verwende auch keine Rohrblätter anderer Hersteller in meinen Instrumenten.