Wie funktionieren Rohrblattinstrumente?

Rohrblattinstrumente bestehen aus einem Tongenerator (Erreger) und einem Resonator (Pfeife). Tongeneratoren sind entweder aufschlagende Zungen (Böcke, Säckpipa, Bordune) oder Doppelrohrblätter (Schalmei, Oboe, ...). Sie haben die Aufgabe, die jeweilige Luftsäule innerhalb der Pfeifenröhre in Schwingung zu versetzen. Das Ergebnis dieses Physikalischen Vorgangs ist die Erzeugung eines akustischen Tones. Die verschiedenen Tonhöhen kann man mit verschiedenen Längen vergleichen :

  • Je “länger” ein Ton, desto tiefer ist er!

Um eine Pfeife also spielbar zu machen, muß man den gewünschten Tönen entsprechende Längen zuordnen und somit sind wir bei den Tonlöchern :

  • Tonlöcher sollten ein Verhältnis zum jeweiligen Bohrungsdurchmesser der darunter liegenden Pfeifenröhre haben!
  • Je höher man ein Tonloch setzt, um so kleiner wird es!
  • Verringert man den Durchmesser eines Tonlochs, wird der Ton tiefer!

Den untersten Endpunkt erreicht man theoretisch, wenn das Tonloch gleich dem darunter liegenden Bohrungsdurchmesser ist. Für diesen theoretischen Fall wird der Wandungsdurchmesser nicht berücksichtigt, und er gilt nur für das erste Tonloch am unteren Pfeifenende.