Akustisches über Rohrblattinstrumente
Auf meiner Homepage habe ich die historische Herkunft dieser Instrumentengattung absichtlich vernachlässigt und instrumentenbaukundliches in den Vordergrund gestellt. Es gibt eine Reihe von Experten, die sich sehr intensiv mit der Herkunft von Dudelsäcken beschäftigen und informative Seiten gestaltet haben. Zu diesem Thema möchte ich die Seiten von Torsten Stoye und Stephans Sackpfeifenclub empfehlen. Falls jemand selbst Instrumente bauen möchte, verweise ich auf die Homepage www.dudelbau.de.
Ich behalte mir vor über Eigenheiten von Rohrblattinstrumenten zu schreiben, um Einsteiger und interessierte Dudelsackspieler mehr über akustisch physikalische Zusammenhänge dieser Instrumente zu informieren. (allg. Fachwissen Stand 2000)
Der Bau (im speziellen) von Holzblasinstrumenten ist keine künstlerische Eingebung sondern ein altes Handwerk, dass eine Menge nicht geschrieben Fachwissen voraussetzt UND die Möglichkeit Instrumente unter dem Gesichtspunkt einer stetigen Weiterentwicklung bauen zu können.
Jedes Musikinstrument ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Vollkommenheit, die man eigentlich nie erreichen wird. Es ist die Zusammenarbeit vieler Generationen und die Bereitschaft, Wissen und Fertigungstechniken weiter geben zu können.
Das setzt aber auch voraus, dass wir in einer ebenso zur Vollkommenheit strebenden Gesellschaft leben können, wovon wir wesentlich weiter entfernt sind. Das Kapital* bestimmt unser Zusammenleben (ob wir wollen oder nicht) und unsere Regierungen sind dessen Handlanger.
Nur wir unvollkommenen Menschen können diesen Zustand ändern … ;0(
Ich kenne fast alle zur Musikakustik und Instrumentenbau betreffenden Veröffentlichungen, und kann nur schlussfolgern: “Nichts genaues weiß man nicht!” Man kann resignieren oder sich auf dem Weg machen.
Wenn doch der eine oder andere sich zum Musikinstrumentenbau hingezogen fühlt – mein Tipp: “Erst einmal einen ordentlichen Beruf lernen, Musikinstrumente kann man später immer noch bauen … :0)” Denkt z.B. an Theobald Böhm, er war Goldschmied (Böhmflöte, Böhm-Klappensystem).
*… Karl Marx: “Das Kapital”
Folgendes Zitat – jedem gelernten DDR-Bürger aus dem Unterricht geläufig:
Das Kapital hat einen horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel.” – P. J. Dunning, zitiert in Das Kapital, Band I, S. 801, Dietz-Verlag Berlin, 1961 (Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Karl_Marx)
Zu diesem Thema:
Wenn es den Anschein erweckt, dass in einer Marktnische Geld zu “machen” ist, ruft es gesetzmäßig ganz spezielle Experten auf den Plan – immer frei nach dem Motto: “Wissen ist Macht – nichts wissen macht auch nichts!” oder “Verkauft ist verkauft!”
E… ist DIE Plattform, wo man jeden SCH… verkaufen kann. Der Kunde ist zum Freiwild degradiert.
Die Einen sagen, man kann sich informieren – die Anderen ich bin nicht Produzent dieser Ware und die Regierung pfuschte im Handwerksrecht rum … . Vertrauen?
Planwirtschaft war’s nicht, Marktwirtschaft ist es auch nicht – die Zukunft: “Planlose Marktwirtschaft!”